09

9. Dezember
 
09

Der Hauch der Weihnacht0_button_anhoeren

In Zeiten wie diesen
fällt es mir schwer
ein Weihnachtsgedicht zu schreiben

Vom Geheimnis des Christkinds
und Weihnachtsmännern
mit ihrem geschäftigen Treiben

Vom Glitzer und Putz an geschmückten Bäumen
Von Keksen und Punsch
Von Liedern und Reimen
Von Kinderaugen im Kerzenglanz
Vom stillen Wald im Flockentanz

Weht über die Welt doch Eiseshauch
und unterkühlt den süßen Brauch

Und doch
gibt das Wunder der Hl. Nacht
den Sinn, der das Fest der Weihnacht ausmacht

Wir feiern für die Geburt ein Fest
Für die Ankunft der Liebe die uns Mensch sein lässt

Dieses Fest will uns sagen
nie zu verzagen
Nichts ist ewig verloren
das immer neu geboren
auch aus scheinbarer Not
für uns werden kann

Fangen wir bei uns selbst damit an!

Und dann
lasst uns feiern ein Liebesfest
das dem Hass in uns keine Chance lässt
und sei es dann auch
nach altem Brauch:
Mit Glitzer und Glanz
mit Liedern und Tanz
im Scheine der Kerzen

Doch mit Demut im Herzen
für die Gnade des Platzes
an den das Leben uns stellt

Nur so
hauchen wir
unsere Wärme
in die Welt

Aus meinem Buch

was ist weihnachten für mich

2 Gedanken zu „09

  • 10. Dezember 2016 um 19:35
    Permalink

    Demut ist das Zauberwort.
    In der Demut liegt die Dankbarkeit.
    In der Dankbarkeit liegt Liebe und alles, wonach der Mensch sich grundsätzlich sehnt, aber die Erkenntnis dazu fehlt.
    Demut ist lernbar.

    Danke liebe Lintschi für das Türchen und
    liebe Grüße
    Fini

    Antworten
    • 11. Dezember 2016 um 12:16
      Permalink

      ja, die demut. die fehlt so vielen. die meisten haben angst davor. verwechseln sie mit unterwerfung.
      dabei ist sie absolut wohltuend.

      danke fini für dein vertehen
      und ganz lieben gruß zu dir
      lintschi

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: