17

17. Dezember
 

heilige nacht0_button_anhoeren

still ist die nacht
schon lang nicht mehr
trägt sie sterne
unterm hemd der zweisamkeit
so sind sie aufgemalt
auf schwarzen lack
und nicht auf samt gestickt
aus dem leisen einklang
der im inneren schwingt
ein trapez mit lauten lichtern
über unseren köpfen
ersetzt die trinität
und die jungfrau
gebiert den menschensohn
auf dem förderband der kassen

 

2 Gedanken zu „17

  • 19. Dezember 2016 um 0:14
    Permalink

    Ja. Es ist traurig, was für einen Konsumrausch die Menschen dem Weihnachtsfest/Sinn vorziehen, ihm regelrecht verfallen.

    Vielen Dank liebe Lintschi für das Gedicht
    und liebe Grüße
    Fini

    Antworten
  • 19. Dezember 2016 um 11:48
    Permalink

    heuer ist es ganz schlimm, finde ich. oder bin ich nur ein bissl dünnhäutiger wegen der umfeld-situation …
    so schade. weihanchten könnten den menschen wirklich so viel bringen. aber auf diese weise sicher nicht.

    alles liebe!

    Antworten

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