Lerne.Selbst.Lieben

 

lerne.selbst.lieben

Lerne.Selbst.Lieben
 
Sachliche Darstellung
290 Seiten
Kartoniert
2009
Eigenverlag

textprobe

 

Die Liebe ist allen Menschen gegeben und dennoch befinden sich die meisten auf der Suche nach ihr. Andere wieder haben Angst vor ihr und möchten sie aus ihrem Leben drängen.
Doch die Liebe ist das Phänomen, das den Menschen aus seinem tierhaften Dasein ins Menschsein erhebt und deshalb sein fundamentalster Bestandteil. Konflikte in Partnerschaften, aber auch in Gesundheit und Wohlbefinden haben ihren Ursprung oft in einer Fehlinterpretation der Liebe.
Wir übernehmen bereitwilligst Gedanken und Rituale, die uns dynamisch aus der Gesellschaft erwachsen. Vieles davon ist in der westlichen Welt jedoch manipuliert. Wirtschaftliche Unabhängigkeit wird uns als große Freiheit hingestellt und bringt uns doch nur Abhängigkeiten. Angst und Unsicherheit sind die Folgen, diese wieder führen in Sinnentleertheit und Krankheit.

Auch die christlichen Religionen folgen schon lange nicht mehr dem, was Jesus ihnen vorgegeben hat. Ihre Mitglieder widmen sich sozialen Anliegen, die öffentlichen Vertreter dem Weitertragen einer starren Strukturierung. Doch die Botschaft, für die Jesus mit seinem Leben zeugte, die Liebe als Sinn und Heil bringende Qualität in unser Dasein einzubringen, damit auch wir es Leben nennen können, wird viel zu oft unter Machtansprüchen versteckt.

Ich habe im Zuge der Aufarbeitung einer Krankheit den Weg zur Liebe gefunden. Und diese sah ganz anders aus, als sie mir bis dahin erklärt wurde. Es stellte sich heraus, dass die Liebe ein absolut autarkes Phänomen ist, das von noch so vielen unterschiedlichen Meinungen nicht verändert werden kann. Und dass für den Menschen die Selbstliebe und die daraus erwachsende Selbstverantwortung immer an ihrem Ausgangspunkt steht. Eine zusätzliche emotionale Bereicherung fand ich, die ich bis dahin nicht religiös war, in der Überraschung, auf diesem Weg Jesus als perfektes Spiegelbild der Liebe zu entdecken.

Meine Arbeit an diesem Manuskript hatte jedoch zur Folge, dass ich aus der Amtskirche austrat, weil ich Jesus in den christlichen Religionen nicht ausreichend vertreten fand.

 

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